Am Freitag fand an der Volksschule Dobl in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Dobl und der Feuerwehr Premstätten eine Übung für den Ernstfall statt. Als alle Kinder in den Klassen waren, wurde das gesamte Schulhaus mit einer Nebelmaschine verraucht. Der Nebel breitete sich schnell in den Fluren aus und erreichte bald so eine Dichte, dass die Sichtweite auf nur wenige Meter beschränkt war. Christian Rainer, Feuerwehrhauptmann der Freiwilligen Feuerwehr Dobl, ging von Klasse zu Klasse, lies die Kinder einen Blick in den völlig verrauchten Flur werfen und erklärte ihnen währenddessen, was zu tun ist (egal ob zuhause oder sonst wo) wenn es im Ernstfall bereits zu einer so hohen Rauchentwicklung gekommen ist. Es hieß also schnell wieder zurück in die Klasse, Tür schließen, das nasse Handtuch vor den Türschlitz legen und ruhig auf die mit Atemschutz ausgerüsteten Feuerwehrmänner warten. Die waren kurz darauf zur Stelle und führten die Kinder sicher auf unseren Sammelplatz hinaus. Jetzt noch rasch alle durchzählen und dann hieß es aufatmen.

Doch was passiert, wenn die Kinder der Klassen im ersten Stock das Klassenzimmer nicht mehr gefahrlos verlassen können? Genau: Alle bleiben wo sie sind und warten auf die Rettung über die Drehleiter. Dieses Szenario durften die Kinder der vierten Schulstufe am eigenen Leib erfahren. Die Aufregung war riesig und wird vielen bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben.

Nach der Übung versammelten sich die Kinder in der Aula, wo sich die Feuerwehrleute noch einmal die Zeit nahmen, um mit den Kindern über die Wichtigkeit von Brandschutz und dem richtigen Verhalten im Notfall zu sprechen. So konnten eindrucksvoll lebensrettende Fähigkeiten vermittelt und das Bewusstsein für Brandschutz geschärft werden. Ein großes Danke an Christian Rainer und alle Mithelfenden der Feuerwehren Dobl und Premstätten für dieses tolle und lehrreiche Erlebnis.